Sternzeichen Widder beim Hund
21. März – 20. April
Ein Widder-Hund wartet nicht ab. Er ist durch die Tür, bevor sie ganz offen ist, und steht schon am Gartentor, während Du noch die Leine suchst.
Was den Widder-Hund ausmacht
Der Widder ist das erste Zeichen des Tierkreises, und man merkt es: Hunde, die zwischen dem 21. März und dem 20. April geboren sind, gelten als die Vorwärtsstürmer unter den Vierbeinern. Begeisterung ist bei ihnen keine Stimmung, sondern ein Grundzustand. Eine neue Strecke, ein fremder Hund, eine offene Autotür – alles ist erstmal eine gute Idee.
Das Schöne daran: Ein Widder-Hund ist selten ängstlich. Wo ein vorsichtigeres Tier erst schaut, geht er einfach hin. Das macht ihn zu einem mutigen Begleiter, der auf fremdem Boden nicht gleich die Nerven verliert.
Das Anstrengende daran: Zwischen Idee und Ausführung liegt bei ihm fast nichts. Der Rückruf kommt nicht an, wenn im selben Moment ein Eichhörnchen unterwegs ist – nicht aus Ungehorsam, sondern weil die Begeisterung schneller war als das Ohr.
Der typische Widder-Moment
Du bist auf halbem Weg zur Haustür, und er steht schon dort. Du setzt Dich auf eine Bank, und er sitzt fünf Sekunden – dann schaut er Dich an, als wolltest Du ihn ärgern. Widder-Hunde sind nicht ungeduldig, weil ihnen etwas fehlt. Sie sind es, weil Warten für sie keine Tätigkeit ist.
Was oft falsch verstanden wird
„Er hört einfach nicht“ ist der Satz, den man über Widder-Hunde am häufigsten hört, und er stimmt fast nie. Was aussieht wie Sturheit, ist bei diesem Zeichen meistens Überdrehtheit: Der Hund ist so weit oben, dass er gar nichts mehr aufnimmt. Wer dann lauter wird, dreht ihn weiter hoch.
Was hilft, ist das Gegenteil – Tempo rausnehmen, bevor es kippt. Zehn Sekunden stehenbleiben, bis er wieder atmet, kosten weniger als zehn Minuten Diskussion danach.
Feuer und Anfang
Der Widder ist ein Feuerzeichen, und er ist kardinal – das Zeichen, mit dem etwas beginnt. In der Astrologie steht das für Antrieb ohne Rücksicht auf das, was danach kommt. Beim Hund liest sich das genau so: Er fängt alles an. Aufhören ist die Übung, die nicht mitgeliefert wurde.
Im Alltag
- Kurz und oft statt lang und zähZehn Minuten Training mit vollem Einsatz bringen bei ihm mehr als eine halbe Stunde, in der die Begeisterung in der Mitte abreißt.
- Dem Losstürmen eine Form gebenZieh-Spiele, Apportieren, ein Hundesport mit Tempo: Was er ohnehin tun will, darf er tun – nur auf Ansage.
- Den Rückruf üben, bevor er gebraucht wirdNicht, wenn das Eichhörnchen schon läuft. Hundertmal in der langweiligen Situation, damit er in der spannenden eine Chance hat.
Astrologie ist keine Wissenschaft, und wir behaupten das auch nicht. Was hier steht, ist ein liebevoller Blick auf Deinen Hund - und manchmal ein Anlass, ihn einen Moment lang anders anzusehen als gestern.